Poetisch und brutal. Zartfühlend und provoktiv. Märchenhaft und analytisch.

1978 geboren, wurzellos aufgewachsen in unkonventionellem Umfeld, folgte die zu erwartende Laufbahn: Schulabbruch, Kunstakademie, alleinerziehende Mutter eines Asperger-Sohnes mit 20, Abenteuer, Sex, Drugs and Rock´n´Roll und… Bioladeninhaberin. Nun ja. Jeder kommt mal vom Weg ab.

Das Schreiben begleitet sie als Ausdrucksform seit ihrer frühen Kindheit, nachdem sie sich mit der grausamsten vorstellbaren Lektüre, Grimms Märchen, das Lesen selbst beibrachte. Ab da verschlang sie, gelangweilt vom Alltäglichen, tausende von Büchern um irgendwann, gelangweilt von den immergleichen Geschichten, selbst welche zu erfinden.

Als sie 2009 mit ihrer Kurzgeschichte „Sein Name war Jonas“ das erste Mal einen eigenen Text einer Jury vorstellte und auf Anhieb damit den Würth-Preis erhielt, akzeptierte sie das Schicksal, Autorin zu werden.

Und das ist sie, unter anderem, auch heute noch.